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Herr V. Schlegelmilch

Treuenbrietzen, Mai 2017

Gymnasiasten begleiten Treuenbrietzener Gedenken an Kriegsverbrechen

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Der 23.4.1945 bildet ein dunkles Kapitel in der Treuenbrietzener Geschichte – umso wichtiger, diesen Tag nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.

 

Bereits am 21.4. wurde der Standort des ehemaligen Zwangsarbeiterlagers am Sebaldushof von Mitgliedern der Geschichtswerkstatt für den Gedenktag vorbereitet: die von ehemaligen Mitgliedern der Geschichts-AG unter Leitung von H. Päpke gestalteten Gedenksteine mit den Namen der 127 erschossenen Italiener wurden gesäubert und der Zugang zum Gedenkort gepflegt. Das von den Schülern hier gezeigte Engagement während ihrer Ferienzeit ist ein Beleg für ihr Interesse an der Geschichte ihrer Heimat – auch und gerade, wenn diese traurig und unbequem ist.

Die offizielle Gedenkfeier am 23.4. stand im Zeichen der „Versöhnung über den Gräbern“ und nahm die Erinnerung an die italienischen, russischen und deutschen Opfer der letzten Kriegstage in und um Treuenbrietzen zum Anlass.

Schwerpunkt bildete hier, wie in den Vorjahren, die Stelle in Nichel, an der die 127 italienischen Zwangsarbeiter von deutschen Wehrmachtssoldaten aus bis heute nicht geklärten Gründen erschossen wurden. Angereiste Angehörige der Ermordeten, Vertreter der italienischen und russischen Botschaften, Bürgermeister Knape , Bürgerinnen und Bürger sowie Schülerinnen und Schüler zeigten durch ihre Anwesenheit Anteilnahme, aber auch Fassungslosigkeit über das Geschehene, hier in Treuenbrietzen.

Weiterhin wurden im Folgenden der Ehrenfriedhof der Gefallenen der Roten Armee – hier hielt der russische Diplomat eine kurze Rede – sowie der Triftfriedhof zum Gedenken an die deutschen Opfer aufgesucht, Kränze niedergelegt und versöhnlichen Worten gelauscht.

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Der anschließende kleine Empfang des Bürgermeisters konnte dazu dienen, die mittlerweile gewachsenen Kontakte zwischen den unterschiedlichen Akteuren zu vertiefen und neue zu schaffen. Auch wenn diese Form des alljährlichen Gedenkens auf manchen Beobachter möglicherweise etwas überritualisiert wirken mag, so zeigt die emotionale Herzlichkeit zwischen dem Sohn eines vor 72 Jahren in Nichel erschossenen italienischen Zwangsarbeiters und einigen Schülern, die sie sich um das Niederlegung und Pflege eines Steines zum Gedenken an seinen Vater kümmern, dass Erinnern viel mehr kann, als weh zu tun.

 

   

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